Klanginseln VII: Xenakis Kontrapunkte

19 Uhr, Klanginsel 1
Iannis Xenakis (1922 – 2001) „Anaktoria“ für acht Instrumente (1968)

Bryn Harrison (*1969) „Seven Circular Forms“ für sieben Instrumente (2013)

Panayotis Kokoras (*1974) „Morphallaxis“ für Flöte, Violoncello, Schlagzeug und Elektronik (2008)


20 Uhr, Klanginsel 2
Iannis Xenakis „Evryali“ für Klavier (1961)

Klaus Lang
(*1971) „Hungrige Sterne“ für Klarinette, Horn, Viola, Violoncello und Kontrabass (2012)

Iannis Xenakis „Mists“ für Klavier (1981)


21 Uhr, Klanginsel 3
Iannis Xenakis „Dmaathen“ für Oboe und Schlagzeug (1976)

Leoš Janáček (1854 – 1928) „In the mists“ für Klavier“ (1913)


22 Uhr, Klanginsel 4
Iannis Xenakis „Diamorphoses“ für Zweikanal-Tonband (1957)

Edgard Varèse (1883 – 1965)/Iannis Xenakis Concrete PH/„Poème électronique“ (1958)

Freitag, 7. Dezember 2018
Museum für Gestaltung
Ausstellungsstrasse 60
8005 Zürich

Collegium Novum Zürich

Veranstalter
Collegium Novum Zürich

Tickets
4 Klanginseln
CHF 40/60 (Unterstützerticket)

3 Klanginseln
CHF 30/50 (Unterstützerticket)

2 Klangiseln
CHF 20/40 (Unterstützerticket)

1 Klanginsel
CHF 10/30 (Unterstützerticket)

Iannis Xenakis steht im Zentrum der siebenten Ausgabe der Klanginseln. Wir kontrapunktieren seine Werke mit Kompositionen, deren Klanglichkeit der Musik von Xenakis oft stark kontrastiert, untergründig vielleicht aber doch die eine oder andere Beziehung zu seiner Musik offenbaren. Bryn Harrison steht dabei für einen von fern an Morton Feldman erinnernden Minimalismus, Klaus Langs Musik für eine flächige Klanglichkeit. Kokoras hingegen erinnert in seiner geradezu wissenschaftlichen Klangerforschung und ästhetischen Rigorosität durchaus an Xenakis. Leoš Janáček ist Xenakis insofern verwandt, als auch er einen ganz eigenen Weg innerhalb der Musiklandschaft seiner Zeit suchte. Mit dem letzten Teil des Programms rekonstruieren wir die Uraufführung des „Poème électronique“ von Edgard Varèse, die Xenakis nachhaltig beeinflusst hatte.

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