Musik im Industrieraum IV

Eternit-Theater

Daniel Ott (*1960) Neues Werk (Uraufführung, Kompositionsauftrag von CNZ und studio-klangraum Basel, ermöglicht von der Ernst von Siemens Musikstiftung)

Manos Tsangaris (*1956) Neues Werk (Uraufführung, Kompositionsauftrag von CNZ und studio-klangraum Basel, ermöglicht von der Ernst von Siemens Musikstiftung)

Samstag, 27. Mai 2017
17 Uhr
Eternit (Schweiz) AG
Eternitstrasse 3
8867 Niederurnen

Collegium Novum Zürich
Kantorei Niederurnen (Einstudierung: David Kobelt)

Veranstalter
Collegium Novum Zürich und studio-klangraum Basel

Inwiefern vermag die Gegebenheit eines bestimmten architektonischen Raumes die Wahrnehmung von Musik zu beeinflussen? Und umgekehrt: Wie verändert Musik die Wahrnehmung eines Raumes? Kann Musik in Räumen und Arealen funktionieren, deren ursprüngliche Zweckbestimmung denkbar kunst- und musikfern war? Konkret: Kann man zeitgenössische Musik und industrielle Architektur in einen sinnvollen Zusammenhang bringen? Wir fokussieren im Projekt „Musik im Industrieraum“ auf Industrieräume oder Industrieareale in der Schweiz. Auf jeden Ort werden wir präzise und individuell eingehen. Fünf Komponisten sind beauftragt, Werke zu schreiben. In intensiver Auseinandersetzung mit der Architektur des Ortes übersetzen die Schaffenden ihre Wahrnehmungen und Eindrücke in Musik. So wird das jeweilige musikalische Werk sowohl Ausdruck ihrer eigenen Erfahrungen und Gefühle als auch eine persönliche Interpretation des speziellen Ortes sein. Da wir die Räumlichkeiten ins Zentrum rücken, wird der Charakter der Veranstaltung von Ort zu Ort variieren: Von der fast kammermusikalischen Situation im Dachstock des Bernoulli-Silos bis zum Volksfest unter Einbeziehung von Laienmusikerinnen und Musikern in den riesigen Hallen in Fribourg. Neben den für die jeweiligen Orte komponierten Werken werden Stücke einbezogen, die flexibel an bestimmte Räume angepasst werden können.

Klanginseln V
Offene Landschaft