Preopening KlangBasel

Renaissance-Improvisationen

Edgard Varèse (1883 – 1965) Density 21.5  für Saxophon (1936)

Bernd Alois Zimmermann (1918 – 1970) „Présence“ – Ballet blanc für Klavier, Violine und Violoncello (1961)

Iannis Xenakis (1922 – 2001) „Rebonds A“ (1987–1989)

Georg Friedrich Haas (*1953) 3. Streichquartett „In iij. Noct.“ (1998)

Thierry De Mey (*1956) „Silence must be!“ für einen Dirgenten (2002)

Donnerstag, 13. September 2018
19:30 Uhr
Museum Tinguely
Paul Sacher-Anlage 2
4002 Basel

Die Hasardeure
Rui Stähelin Theorbe, Gesang
Félix Verry Renaissance-Violine

Trio HEL
Sofiia Suldina Violine
Sara Käser Violoncello
Talvi Hunt Klavier

CNZ Streichquartett
Rahel Cunz Violine
Mateusz Szczepkowski Violine
Patrick Jüdt Viola
Imke Frank Violoncello

Pedro Pablo Cámara Saxophon

Roberto Maqueda Schlagzeug

Veranstalter
Swiss Foundation for Young Musicians und KlangBasel in Zusammenarbeit mit Collegium Novum Zürich

Tickets
klangbasel.ch

Das Preopening-Konzert des Festivals KlangBasel wird einerseits von Absolventen verschiedener Schweizer Musikhochschulen bestritten, zum anderen vom CNZ-Quartett, welches das 3. Streichquartett von Georg Friedrich Haas aufführen wird. Der Aufführungsraum im Museum Tinguely wird dabei von einem lichtdurchfluteten Ort des Schauens zu einem der absoluten Finsternis, denn das Werk ist in absoluter Dunkelheit aufzuführen: Die Nacht, die Dunkelheit (wie auch das farbenprächtige Licht) sind zentrale Begriffe in der Welt von Georg Friedrich Haas. Dunkelheit wird hier aber nicht als vorübergehende Abwesenheit von Licht eingesetzt, sondern sie wird zum eigentlichen Thema des Werks: Die Mitwirkenden können weder ihre Noten noch ihre Mitspieler sehen und sie sitzen in grösstmöglicher räumlicher Entfernung voneinander. Der Titel „In iij. Noct.“ ist Carlo Gesualdos „Responsoria sanctae spectantia et alia ad officium hebdomadae“ entnommen, aus dem ein Zitat gegen Ende des Stücks erklingt.

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